Körperbauanalyse

Wissensvorsprung für Sport- und Gebrauchshundehalter

Stärken erkennen. Schwachstellen berücksichtigen. Training sinnvoll gestalten.

In Anlehnung an die „Puppy Puzzle“-Methode von Pat Hastings analysiere ich den Körperbau deines Hundes.

Dabei betrachte ich unter anderem bestimmte Balancelinien, Gelenkwinkel und Längenverhältnisse sowie die Stabilität einzelner Gelenke. So lassen sich rassetypische und individuelle körperbauliche Besonderheiten erkennen – sowohl Stärken als auch mögliche Schwachstellen.

Die Canine Norm – die Traber Form

Die sogenannte „Canine Norm“ beschreibt einen ausgewogenen, funktionellen Körperbau, der sich an der natürlichen Traberform des Hundes orientiert. In der Rassezucht wird dieses Referenzbild jedoch häufig zugunsten bestimmter rassetypischer Merkmale oder spezieller Anforderungen an die Hunde angepasst. So können beispielsweise Körperproportionen, Winkelungen oder Längenverhältnisse gezielt verändert werden, um Hunde für bestimmte Aufgaben oder Einsatzbereiche zu optimieren.

Diese züchterisch gewollten Abweichungen können durchaus funktionelle Vorteile für den jeweiligen Einsatzzweck mit sich bringen, gleichzeitig aber auch körperliche Besonderheiten oder Schwachstellen begünstigen. Genau deshalb ist es wichtig, den Körperbau nicht isoliert, sondern immer im Hinblick auf die individuellen Voraussetzungen und die geplante Nutzung des Hundes zu betrachten.

Fördern statt überfordern!

Der Körperbau deines Hundes ist genetisch vorgegeben und lässt sich im Erwachsenenalter nicht mehr grundlegend verändern. Was du jedoch verändern kannst, ist dein Wissen über seine körperlichen Voraussetzungen.

Denn wenn du weißt, wo die Stärken und Schwachstellen deines Hundes liegen, kannst du Training und Belastung besser darauf abstimmen. So kannst du für deinen Hund ungünstige Belastungen möglicherweise vermeiden und das Risiko für Überlastungsbeschwerden und daraus resultierende Verletzungen reduzieren.

Für wen ist die Körperbauanalyse geeignet?

Du möchtest mit deinem Hund Hundesport betreiben oder ihn als Gebrauchshund für eine bestimmte Aufgabe einsetzen? Dann kann eine Körperbauanalyse bereits im Vorfeld wertvolle Hinweise darauf geben, welche körperlichen Voraussetzungen dein Hund mitbringt und worauf du beim Training besonders achten solltest.

Aber auch wenn dein Hund bereits aktiv im Sport oder Arbeitseinsatz ist, kann eine Analyse spannende Erkenntnisse liefern. Vielleicht gibt es wiederkehrende Probleme oder Auffälligkeiten, deren Ursache du bisher nicht einordnen konntest?

Voraussetzungen:

Dein Hund sollte vollständig ausgewachsen und mindestens zwei Jahre alt sein, damit die körperbaulichen Verhältnisse möglichst aussagekräftig beurteilt werden können.

Die Analyse findet überwiegend am stehenden Hund statt. Dein Hund sollte sich grundsätzlich anfassen und in verschiedenen Positionen begutachten lassen. Selbstverständlich bleibst du während der gesamten Analyse an seiner Seite.

Was ist der Unterschied zum physiotherapeutischen Check-up?

Die Körperbauanalyse und der physiotherapeutische Check-up sind zwei unterschiedliche Leistungen, die sich sinnvoll ergänzen können.

Bei der Körperbauanalyse stehen die körperbaulichen Voraussetzungen deines Hundes im Mittelpunkt. Sie beinhaltet weder eine physiotherapeutische Untersuchung noch eine Behandlung.

Ein physiotherapeutischer Check-up wiederum beinhaltet keine solch ausführliche Körperbauanalyse.

Der Check-up schaut darauf, wie es deinem Hund aktuell körperlich geht. Die Körperbauanalyse hilft dir zu verstehen, welche körperlichen Voraussetzungen er von Natur aus mitbringt.

Dein Hund ist für Bewegung gemacht. Aber ist er auch für jede Belastung gebaut? – Nehmen wir seine naturgegebenen körperbaulichen Eigenschaften unter die Lupe.

Die Körperbauanalyse beinhaltet

neben den Tests, die wir direkt besprechen

eine ausführliche schriftliche Dokumentation zur Einschätzung der körperlichen Stärken und Schwachstellen sowie individuelle Empfehlungen.

Preis auf Anfrage.

ggf. zzgl. Anfahrtskosten gem. individueller Abstimmung

Übrigens:

Den „perfekten Hund“ gibt es nicht. Es liegt an uns, unseren Begleiter zu unterstützen, seine bestmögliche Leistung zeigen zu können.

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